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Ostdeutsche Bundesländer berieten gemeinsam

Artenkatalog/ Rehwildbejagung/ Wildschaden im Wald

Hotel „Springbach Mühle“, 11./12.10.2016. Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. und das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg richteten in diesem Jahr die gemeinsame Beratung der Obersten Jagd- und Forstbehörden sowie der Präsidenten und Geschäftsführer der ostdeutschen Landesjagdverbände aus. Am ersten Tag wurde konzentriert gearbeitet, am zweiten Tag gejagt. Die Begrüßung übernahm Ullrich Hardt, Leiter der Obersten Jagdbehörde Brandenburg. LJVB-Präsident Dr. Dirk-Henner Wellershoff moderierte die Zusammenkunft.

Diskutiert wurden folgende Themen:

Erweiterung des Artenkatalogs – sind Nutria, Nilgans, Biber & Co. ein Fall fürs Jagdrecht?
Bei diesem Tagesordnungspunkt entwickelte sich eine kontroverse Diskussion, die vom Wolf bis zum Waschbären reichte. Alle Bundesländer sind sich einig, dass dem starken Ausbreitungsbestreben beispielsweise des Waschbären, auch beim Wolf, allergrößte Beachtung und rechtzeitiges Entgegensteuern zuteilwerden muss.

Rehwildbejagung ohne behördlichen Abschussplan – erste Erfahrungen aus Brandenburg
Die Oberste Jagdbehörde sowie das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde präsentierten erste Zahlen. Demnach stieg in den Behördenjagden die Rehwildstrecke im Jagdjahr 2015/16 um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den Privat- und Eigenjagden blieb die Strecke annährend gleich.

Gemeinsame Erarbeitung einer Aufnahme- und Durchführungsanleitung zur Bewertung von Verbiss- und Schälschäden im Wald
Hierzu wird das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg einen Informationsflyer erarbeiten, der sowohl Jagdausübungsberechtigten als auch Förstern und Wildschadensschätzern zugänglich gemacht werden soll. Darüber hinaus wurde über Schulungsangebote für Jäger gesprochen.


Erstling/ LJVB