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Jäger und Landesregierung kooperieren in Sachen Wolf

Als anerkannter Naturschutzverband trägt der Landesjagdverband Verantwortung beim Wolfsmonitoring in Brandenburg.

Potsdam, 09.12.2015. Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger und Dr. Wolfgang Bethe, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. (LJVB) vereinbarten per Unterschrift eine Kooperation zum Thema Wolf. Grundlage ist das gemeinsame Ziel, zu einem möglichst umfassenden Wissen über die Verbreitung und Populationsstruktur des Wolfes in Brandenburg zu gelangen. „Nur auf dieser Basis können Maßnahmen ergriffen werden, die ein möglichst konfliktarmes Miteinander von Mensch, Wild und Wolf ermöglichen sowie die Akzeptanz des Wolfes in Brandenburg fördern.“, so Georg Baumann, Geschäftsführer des LJVB.

Ein wichtiger Teil der Vereinbarung ist das gemeinsame Bemühen um aussagekräftige Informationen über den Erhaltungszustand und den Populationstrend des Wolfes. Sie sind die Voraussetzung für einen sachlichen Umgang mit dem Thema. „Deshalb unterstützt der LJVB das Monitoring-Programm des Landes Brandenburg mit Schulungen zu Wolfskundigen.“, erklärt Dr. Wolfgang Bethe, Präsident des LJVB. Bislang wurden über 100 Wolfskundige aus den Reihen der Jägerschaft geschult, weitere Veranstaltungen sind geplant. Die über das ganze Land verteilten Wolfskundigen sind Ansprechpartner vor Ort und wissen, wie Wolfshinweise den strengen Monitoring-Vorgaben entsprechend protokolliert werden. Auf diese Weise sollen möglichst viele belastbare Hinweise gesammelt werden, um zu einer wissenschaftlich relevanten Bestandsermittlung zu gelangen. Das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) wird den LJVB künftig noch stärker in das Wolfsmanagement bzw. Wolfsmonitoring einbinden. Erkenntnisse über den Bestand und die Ausbreitung des Großprädatoren sollen regelmäßig ausgetauscht werden. Gleiches gilt für geplante Aktivitäten in Sachen Wolf.

LJVB